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Sonderausstellung Küstenvögel
– künstlerisch ins Bild gesetzt 15. August 2010 – 26. September 2010 Stoff-Bilder und Bildstoffe: Vom Quilten Hannelore Bruns und
Ovelgönner Freundinnen
Farbig wird es zum Frühherbst wieder im Nationalpark-Haus Museum Butjadingen in Fedderwardersiel: Die neue Sonderausstellung steht unter der Überschrift Stoff-Bilder und Bildstoffe – Vom Quilten. Gezeigt werden Patchwork-Arbeiten von Hannelore Bruns und Ovelgönner Freundinnen. Quilten, das ist für die gelernte Erzieherin Hannelore Bruns aus Rastede mehr als nur eine Leidenschaft. Seit Jahrzehnten beschäftigt sie sich nun schon mit dieser textilen Technik, die nicht nur viel handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl, sondern auch künstlerische Erfahrung im Umgang mit Stofflichkeiten und Farben verlangt, jedenfalls, wenn man es beim Quilten zu einer Meisterschaft bringen will, wie sie Hannelore Bruns vertritt. Ihre Arbeiten greifen traditionelle wie überlieferte Muster auf, variieren sie aber auch, beispielsweise in Anlehnung an Bilder von Tom Schulten. – Eigentlich sind alle Patchwork-Quilts bildhafte Verarbeitungen, manche zeigen dies aber als Selbstzweck, z.B. als textile Bilder, andere eher im klassischen Sinne als Decke. Auch Taschen, Kissenbezüge und andere Gebrauchsgegenstände sind in der Ausstellung zu sehen. Zu den Spezialitäten von Hannelore Bruns gehören neuerdings gequiltete Lampenschirme. Gemeinsam quilten Hannelore Bruns, die ihre Arbeiten schon auf vielen Ausstellungen zeigte und auch Kurse zum Quilten im eigenen Atelier in Rastede gibt, wird sich aber nicht ganz vom Quilten, dieser faszinierenden Technik zwischen Handwerk und Kunst verabschieden: Dafür harren noch zu viele Stoffe der Dinge im Arbeitszimmer und zahlreiche Ideen für weitere Arbeiten hat sie auch: „Den Virus Patchwork wird man nämlich so leicht nicht wieder los.“ (Hannelore Bruns) Einblicke in die Praxis Zur Einführung spricht Museumsleiterin Gabriele Speckels, anschließend wird Hannelore Bruns zu ihrer Faszination am Quilten erzählen: ‚Wie und warum ich zum Quilten gekommen bin…’. Hinterher gibt es Gelegenheit, sich mit der / den Quilterinnen bei einem Glas Sekt oder Saft auszutauschen. Bis zum 26. September 2010 ist die Ausstellung im Nationalpark-Haus Museum Butjadingen zu besichtigen. Einige Arbeiten sind käuflich zu erwerben. Wer aber wissen will, wie das Quilten eigentlich funktioniert, der sollte am Wochenende 28. und 29.August wieder kommen. Dann wird Hannelore Bruns in der Ausstellung Einblicke in die Praxis des Quiltens geben, genauere Uhrzeiten werden bei der Eröffnung sowie über die regionale Presse bekannt gegeben. |
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Weitere Sonderausstellungen 2010 10. Oktober 2010 - 28. Februar 2011 |
| Vortrag 17.8.2010 Fred Memenga, Nordenham: Eine Hafen- und Industriestadt und ihre Geschichten |
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Sonderausstellung Küstenvögel
– künstlerisch ins Bild gesetzt 27. Juni 2010 – 8. August 2010 ![]() Die nächste
Sonderausstellung im Nationalpark-Haus präsentiert Fotografien von Bernd Ohlthaver, geb.
am 12. 8. 1953 in Bremerhaven, ist von Beruf Mediengestalter. In seiner
Freizeit widmet er sich seit Jahren der Tier- und Naturfotografie, vornehmlich
unter künstlerischen Gesichtspunkten. Die Dokumentation von Arten ist dabei
allenfalls ein erwünschter Nebeneffekt. Die Sonderausstellung
im Nationalpark-Haus Fedderwardersiel und Museum Butjadingen zeigt eine Auswahl
von Arbeiten Bernd Ohlthavers, deren Gegenstand Küstenvögel sind, wie er sie
regelmäßig auf Helgoland aber auch in Naturschutzgebieten in den Fokus nimmt. -
Momentaufnahmen, die Ohlthaver auf beeindruckende Weise fotografisch umsetzt. Der in Bremerhaven
lebende und arbeitende Ohlthaver ist seit 1992 Mitglied der freien
Künstlervereinigung „Die Arche“ und der Fotogruppe „Creativ“, Bremerhaven; er
hat bisher an regionalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und
seine Fotografien in unterschiedlichen Printmedien veröffentlicht. |
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Sonderausstellung 21. März – 13. Juni 2010 Hermann Onken – Eine Fedderwardersieler Ikone
Hermann Onken (1892-1972) war Seefahrer, Fischer und Lebensretter
und in Fedderwardersiel schon zu Lebzeiten eine Legende.
Hermann
Onken: eine lebende Legende Vielen ist
er noch in Erinnerung: Hermann Onken (1892 -1972), aufgewachsen in
Feldhauserdeich und zeitlebens aufs Engste mit Fedderwardersiel verbunden. Von 1929
bis 1941 und dann bis 1954 betreute er als Vormann die Seenotrettungsstation ‚Hoheweg/Wesermündung’
- Feddersiel. Doch den
jungen Mann zog es zunächst in die weite Welt. Seine Erlebnisse als junger
Steuermann, der auf großer Fahrt mitten in die Wirren des ersten Weltkriegs
geriet, wurden in den 1930er Jahren romanhaft verarbeitet. Weniger
abenteuerlich zeigt sich die Verzahnung von Lebens- und Weltgeschichte an der
Biographie Hermann Onkens während der Nazizeit, in der er nur knapp einer
Verfolgung entkam. Im Januar 1946 wurde er zum Mitglied des neuen Rates der
Gemeinde Butjadingen berufen. In der
Nachkriegszeit nahm Hermann Onken, der seit 1934 sein Kapitänspatent in der
Tasche und auch den lokalen Fischern zur Erlangung des nunmehr nötigen Patents
verholfen hatte, als Vormann der Deutschen Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger, wieder in Fedderwardersiel Station. Nach der Pensionierung
‚stieg er noch einmal ein’ und heuerte zeitweilig als Steuermann auf den
Schiffen seiner Söhne an. Nach diesen letzten Fahrten sah man ihn häufig auf
dem Deich sitzen, den Blick auf See gerichtet und immer eine Geschichte parat.
Seine Erzählkunst ist sprichwörtlich geworden. Dass die
Erinnerung an Hermann Onken weiter gepflegt wurde, belegt u.a. ein Porträt von
ihm, das im DGzRS-Gebäude (Rettungsschuppen) am Hafen zum Seenotrettungsboot
Wilhelmine Wiese ausgestellt wird. Das Ölgemälde, von Udo Gritzan nach einer
Fotografie erstellt, zeigt ihn als sturmerprobten Seenotretter mit Südwester.
Doch es würde zu kurz greifen, den in seinen Haltungen kantigen Hermann Onken
nur darauf zu reduzieren. Und viele halten ihn vor allem in einer ‚Kluft’ im
Gedächtnis und die bestand aus Pullover und Pudelmütze. Die
Sonderausstellung spürt dem Leben des Mannes anhand von Fotografien,
Originalobjekten und Erzählungen nach. Vieles konnte in Gesprächen mit der
Familie und Bekannten recherchiert werden, - und nicht alles, was überliefert
wird, ist belegbar. So eröffnet die Ausstellung verschiedene Wege zum Gespinst
eines Lebens. Sie zeigt Episoden aus dem Leben Hermann Onkens und folgt dessen
Spuren im kollektiven Gedächtnis. Ein Brückenschlag zwischen kleiner und großer
Geschichte. |
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Sonderausstellung
1.November 2009 - 28.Februar 2010 Kleines – ganz GROSS
„Kleines ganz GROSS“ ist der
Titel einer Wanderausstellung, Fotoausstellung Fotografiert wurden die Bilder von Rüdiger von Lemm, Dipl.-Biologe und Photoingenieur. Viele seiner Fotografien entstanden während der Mitarbeit in Forschungsprojekten an der Küste, vor allem auf Mellum, Wangerooge, Spiekeroog und am Jadebusen, einige auch in der Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt, die er seit 2006 leitet. Die gezeigte Zusammenstellung ist von ihm – unterstützt mit Mitteln der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung – als Wanderausstellung konzipiert worden. Nach Wangerooge und Sehestedt ist Fedderwardersiel die dritte Station der Ausstellung. Bilderreise mit Rüdiger von Lemm Die Fotos zeigen die Tiere
und Pflanzen aus nächster Nähe Zur Eröffnung lädt das
Museum alle Interessierten zu einer Bilderreise Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2009 zu den Öffnungszeiten des Nationalparkhauses zu sehen. |
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Sonderausstellung 3. September bis 25. Oktober 2009 Spielarten
– Spielräume Objekte
von Theresia Gerding, Bildgewebe von Ursula Jaeger ![]() Farbiges, Verspieltes
und Interessantes bietet die neue Sonderausstellung
im Nationalparkhaus Museum Butjadingen: Gezeigt werden Objekte von Theresia Gerding und
Bildgewebe von Ursula Jaeger.
Fundstücke, Reste und diverse Materialien bilden das Reservoir für die Objekte der Künstlerin Theresia Gerding. Ihre Arbeiten erinnern an Idole und Fetische, haben die Anmutungsqualität von Spielzeugen, die allerdings mit einem nachdrücklichen Verfremdungseffekt ausgestattet sind. Handwerkliche Meisterschaft und Innovationsfreude verbinden sich in den Tapisserien von Ursula Jaeger. Ihre Bildgewebe sind in der traditionellen Gobelintechnik gearbeitet. Ursula Jaeger entwickelt diese Technik aber weiter, ergänzt sie um neue Materialien, Methoden und greift ganz neue Motivarten auf. Zum Thema Spiel ART sind in den letzten Jahren Bildgewebe entstanden, die unter anderem durch ein verschüttetes Kartenspiel, Puzzleteile, Seifenblasen, Papierschiffchen, Spielbretter und anderen Spielelementen inspiriert wurden. Die hochwertigen Arbeiten der beiden Bremer Künstlerinnen sind auch käuflich zu erwerben. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, den 3. September, um 11.00 Uhr im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Am Sonntag, den 13. September 2009, sind Interessierte ab 15.30 Uhr zu einem Künstlergespräch mit Theresia Gerding und Ursula Jaeger eingeladen. Ort: Nationalparkhaus Museum Butjadingen. |
![]() 15. Juni bis 17. August 2009 'Der kleine Tierfreund' Naturschutzpädagoge und Holzschneider Christian
Mühlner und der Kleine Tierfreund Neue
Sonderausstellung im Nationalparkhaus Museum Butjadingen „Es dauert eine ganze
Weile, ehe es Kurt klar wird – das war ein Sperling. „Der kleine graubraune
Vogel ist krank“, grübelt er, „sitzt krank im Schneematsch!“ – Und nun streiten
zwei Mächte in seinem Herzen. Der praktische, nüchterne Kurt meint: „Ich habe
es eilig, werde ja naß, was geht mich der Spatz an!“ Der andere Kurt aber
mahnt: „Er ist doch krank, der Spatz. Niemand hilft ihm, er hat sicher Schmerzen,
Ich muß ihm helfen!“ Um die Länge eines Häuservierecks streiten die beiden
Kurts miteinander, bis die Güte siegt. …“ Geschichten
wie diese lasen Jugendliche in den 1950er Jahren im ‚Kleinen Tierfreund’, einer
wichtigen Jugendzeitschrift dieser Zeit. Die Geschichte mit dem Titel ‚Pieps’
hatte sich Christian Mühlner ausgedacht, sie erschien in der Dezemberausgabe
1954. Christian
Mühlner war Förster, wurde nach 1945 Lehrer und schließlich Schulleiter. Seit
1949 arbeitete er jahrzehntelang in der Schriftleitung des sehr erfolgreichen
Blattes, das im Juni 1949 erstmals erschien und binnen kurzem eine
bemerkenswerte Breitenwirksamkeit unter der Schuljugend erzielte. Herausgeber
war der Naturschutzbund. Der Kleine Tierfreund hatte sich einer umfassenden ‚Pflege
der Naturliebe’ verschrieben. Die
Geschichte, vom Kern her heute zwar immer noch aktuell, vom Tenor deutscher
Innerlichkeit verbunden, war typisch für die Zeit-Schrift dieser Tage. Und für
Christian Mühlner: Bis 1976 war er mit vielen Beiträgen im Kleinen Tierfreund
vertreten. Er rief Schulkinder auf, ‚Waldläufer’ zu werden und Fahrten in die
Natur zu unternehmen. Holzschneider
… Das
Nationalparkhaus Museum Butjadingen zeigt in diesem Sommer eine
Sonderausstellung zum Leben und Wirken von Christian Mühlner – als
Naturschutzpädagoge und als ‚Holzschneider’. Denn einen Namen hat sich
Christian Mühlner vor allem als Künstler gemacht, obwohl er diese Bezeichnung
gar nicht liebte. Die Naturbeobachtung hatte den im Jahre 1916 geborenen
Mühlner schon seit Kindertagen begeistert. Mit seinem Vater war er zu
vogelkundlichen Exkursionen aufgebrochen. In englischer Kriegsgefangenschaft in
Ägypten begann er, zoologische und botanische Zeichnungen anzufertigen, nach
denen eine Bestimmung der Arten möglich sein sollte. In dieser Zeit lernte er
auch die Kunst des Holzschnitts. Reiselust
und Liebe zur Natur gingen bei Christian Mühlner Hand in Hand. So entstanden
viele Bilder zur Natur und Landschaft. Aber auch das ‚Holz’ ließ den ehemaligen
Förster nicht los. Im Medium des Holzschnitts stellte er Pflanzen und Tiere auf
eine Weise dar, die naturkundliches Interesse und Umweltverständnis miteinander
verband. Dies ist in der Ausstellung anhand zahlreicher Holzschnitte zum
Motivfeld Wattenmeer nachzuvollziehen. Sie
präsentiert damit zugleich Neuerwerbungen zum Sammlungsschwerpunkt
‚Naturschutzgeschichte’, die im Rahmen eines Förderprogrammes des
niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ermöglicht wurden. …
und Naturschutzpädagoge Christian
Mühlner selbst schätzte, bevor er am 15.April 2008 hoch betagt verstarb, seine
redaktionelle Arbeit höher als die künstlerische ein. Es freute ihn, so viele
junge Menschen mit seinen Geschichten, auf gemeinsamen ‚Fahrten’ und in der
Schule erreicht zu haben. In
der Tat gehörte er, wenn auch von vielen unbemerkt, zu jenen, die das
Verhältnis der jungen Generation zur Natur nachhaltig prägten. Bis
zum 15. August zeigt die Ausstellung dies anhand von Bildern und
Textausschnitten zur Geschichte des Kleinen Tierfreunds, - einem wichtigen
Medium der sich nach dem 2. Weltkrieg neu formierenden Naturschutzbewegung. Die
Zeitschrift spiegelt das Natur- und
Umweltschutzbewusstsein der Deutschen, die schließlich eine grüne Partei in die
Regierungspflicht nahmen. Sie gehörte zur Sozialisation derjenigen, die seit
den 1970er Jahren die neue ökologische Bewegung bewirkten. ---- Mit freundlicher Förderung durch das Ns. Ministerium für Wissenschaft und Kultur ![]() |
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